Es stillt unseren Durst, findet Anwendung bei der Zubereitung unserer Nahrung und ist unersetzbar für unsere persönliche Hygiene. Wir drehen den Wasserhahn auf und erwarten einwandfreies, klares Trinkwasser.
Wir gewinnen unser Trinkwasser aus dem Grundwasser durch regionale Brunnen und Quellen. Das Grundwasser wird durch versickernde Niederschläge angereichert. Durch die vielen Bodenschichten wird es gereinigt und ist letztendlich zum Verzehr geeignet.
In den letzten Jahren hat sich die Grundwasserneubildung in Folge abnehmender Regenfälle sowie ansteigender Temperaturen deutlich reduziert. Das Wasserdargebot sowie die Grundwasserstände sinken und wirken sich direkt auf unser Leben aus.
Selbst kleine Veränderungen im Haushalt sind in hohem Maße wichtig. Mit einfachen Mitteln kann sowohl (Warm-) Wasser als auch Energie gespart und dadurch sowohl ein finanzieller Vorteil erreicht als auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
Bundesweit verbrauchen wir täglich rund 130 Liter Trinkwasser pro Person
Diese Wassermangelsituation wurde uns allen Anfang August 2020 dramatisch vor Augen geführt, als die Verbandsgemeindewerke Hachenburg gezwungen waren in den sozialen Medien zum sofortigen Wassersparen aufzurufen.
Damit die Wasserversorgung in den kommenden Jahren nicht erneut an ihre Grenzen stößt, arbeiten wir bereits mit Hochdruck an den unterschiedlichsten Lösungen.
Helfen Sie uns und versuchen Sie möglichst wenig Wasser zu verschwenden
Mit 14 % trägt die Warmwassererzeugung wesentlich zum Energieverbrauch eines Haushaltes bei. Auch im Garten ergeben sich Einsparmöglichkeiten, denn zur Gartenbewässerung muss nicht zwingend Trinkwasser genutzt werden. Je nach Gartengröße gibt es hier sogar ein hohes Einsparpotential.
Vermeiden Sie Wasserverlust
Ein Haushalt mit beispielsweise zwei Personen sollte demnach nicht über 90 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr verbrauchen. Der Durchschnitt wird jedoch oft überschritten. Kleinere Leckagen in der Hausinstallation, besonders bei Toilettenanlagen, sind hierbei oftmals die Übeltäter und Verursacher der Mehrkosten.
Ein Rinnsal in der Toilettenanlage/Spülkasten kann schon mehrere Kubikmeter Mehrverbrauch im Jahr zur Folge haben. Oftmals ist der Rinnsal kaum zu erkennen. Auch betroffen ist die Nachspeisung von Regenwassernutzungsanlagen. Die eingebauten Schwimmerschalter können defekt sein und die Nachspeisung nicht stoppen. So fließen viele Kubikmeter Trinkwasser ungehindert in die Kanalisation. Dies verursacht enorme Mehrkosten.
Ein wachsames Auge auf den Wasserzähler Hilft uns und Ihnen, beim Schutz des Lebensmittels Nr.1
Kontrollieren Sie mehrfach im Jahr den Wasserzähler, Die Flügelräder auf Ihrem Wasserzähler dürfen sich ohne Abnahme über die Armaturen auch nicht drehen. Drehen sich die kleinen Flügelräder, liegt eine Leckage/Undichtigkeit vor, deren Ursache Sie nachgehen sollten.
Notieren Sie sich in regelmäßigen Abständen den Wasserzählerstand. Der Abgleich mit vergleichbaren Zeiträumen kann Ihnen Anhaltspunkte für Leckagen liefern. Kontaktieren und beauftragen Sie bei Bedarf ein Installateurunternehmen.