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Gut informiert & beraten von den VGWE

Neueste Meldungen, Informationen zu Baustellen oder Störungen und was dahinter steckt. Wenn es etwas interessantes aus unseren vier Betriebszweigen zu berichten gibt, stellen wir es hier für die Bürger*innen der Verbandsgemeinde zusammen.

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Immer nah - immer da!

Ein Blick hinter die Kulissen der VGWE

Immer nah - immer da, das gilt für alle Betriebszweige der VGWE! Vom Abwasser bis zur Energieversorgung kümmern wir uns um die wichtigen Versorgungsaufgaben in der Verbandsgemeinde Hachenburg.

Unser Team bilden die 4 Betriebszweige mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wo kommt das Wasser her und wo geht es wieder hin? Die Antwort darauf ist spannend und alles andere als selbstverständlich! Unsere Kollegen aus den Betriebszweigen Wasserwerk und Abwasserwerk kümmern sich rund um die Uhr darum, dass es in die eine oder andere Richtung richtig läuft.

Vom Wasser bekommen wir nicht genug! Daher kümmern wir uns auch um das Löwenbad in Hachenburg. Mit unserem Team rund um die Becken bieten wir im Löwenbad unseren Besuchern eine Chance aus dem Alltag abzutauchen und im Freibad den Sommer zu genießen. Das gilt umso mehr in Corona-Zeiten.

10 Grad ist die Durchschnittstemperatur, die das Wasser aus unseren Quellen hat, wenn es in das Netz eingespeist wird. Dabei würde unseren Gästen im Löwenbad kalt, wenn wir nicht den Betriebszweig Energieversorgung hätten, der sich unter anderem darum kümmert, dass es wohlige 30 Grad sind. Dahinter steht dasselbe Wärmenetz, das auch das Schloss, das Krankenhaus und viele weitere Gebäude in Hachenburg versorgt.

 

Ein Blick hinter die Kulissen und in unsere Betriebszweige wird es in den nächsten Wochen in dieser Reihe geben. Wir freuen uns schon!

Ihre und Eure VGWE

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Immer nah - immer da!

Ein Blick hinter die Kulissen des Löwenbades

Auch das Löwenbad in Hachenburg wird über unser Nahwärmenetz mit Wärme versorgt. In „normalen“ Jahren werden dort etwa 1.700 MWh benötigt, um stets angenehme Wassertemperaturen in den Becken zu haben. Das entspricht dem Verbrauch von ca. 80 Haushalten.

Das Bad war schon immer ein Ort für Freizeit und Sport. Das zeigen erste Erwähnungen aus dem Jahr 1812. Seitdem hat sich viel getan und nicht zuletzt mit der energetisch-technischen Generalsanierung vor ein paar Jahren. Wo einst nur ein befestigter Schwimmteich war, befindet sich heute ein Freizeitbad mit Außen- und Innenbereichen mit 6 Becken, Liegewiesen, Volleyballfeldern und einer Cafeteria.

Besonders freuen wir uns im Badbetrieb über viele Besucher. Jährlich sind es etwa 75.000 inklusive Vereins- und Schulschwimmen. Damit wir zum 01.07. wieder unser Außenbecken öffnen können, arbeitet unser Team derzeit auf Hochtouren. Die 635.000 Liter, die im Becken Platz finden, wurden schon eingelassen. Dafür mussten die Pumpen 37 h laufen.

Das Gesicht hinter dem Betriebszweig, welchen wir heute vorstellen, ist Peter Nolden. Er leitet das Löwenbad-Team und ist bereits seit 1991 fester Bestandteil im Bad und hofft auf viele Besucher in der bevorstehenden Saison.

Für alles weitere empfiehlt sich ein Blick auf die Löwenbad-Seite!

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Immer nah - immer da!

Ein Blick hinter die Kulissen der Energieversorgung

Zu unserem Betriebszweig Energieversorgung gehört unter anderem das Hachenburger Nahwärmenetz und eine Beteiligung am Hachenburger Solarpark an der B 413. Des Weiteren kümmert er sich um die Versorgung unserer anderen Betriebszweige mit Energie. Zum Beispiel die PV-Anlagen auf dem Hochbehälter in Hachenburg und die Brennstoffzelle an der Kläranlage in Hachenburg.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für uns auf dem Nahwärmenetz, das in Hachenburg in diesem Jahr seit nunmehr 10 Jahren 14 Liegenschaften versorgt. Die Basis dafür bildet der 1,1 MW starke Biomasseheizkessel in der Heizzentrale, der jährlich etwa 4.500 MWh Wärme im Jahr in das Netzt speist. Das entspricht dem Wärmebedarf von 200 Haushalten.

Zu der Vielzahl an Liegenschaften, die an das Hachenburger Nahwärmenetz angeschlossen wurden, zählen auch das Löwenbad, das DRK-Krankenhaus und die Realschule-Plus. Der Gesamtwärmebedarf im Netz liegt bei rund 8.000 MWh pro Jahr.

Das Gesicht hinter dem Betriebszweig, welches wir vorstellen wollen, ist Florian Schubert. Seit 2015 ist er fester Bestandteil der Energieversorgung bei den VGWE. Von seinem Schreibtisch oder aus dem Homeoffice, steuert und regelt er jedes einzelne Motorventil über die Fernwirktechnik im Nahwärmenetz. Mit der virtuellen Leitwarte ist er Herr über 5,5 MW Wärmeproduktion für alle Gebäude am Wärmenetz.
Daneben sind wir immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Energie- und Wärmewende voranzubringen. Als VGWE wollen wir auch weiterhin so unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, der für uns fest zur Energieversorgung dazugehört!

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Wasserzählerwechsel wird fortgesetzt

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg werden ab dem 21.06.2021 in der Stadt Hachenburg und dem Ortsteil Altstadt den turnusmäßigen Wasserzählerwechsel fortsetzen.

Bei dieser Gelegenheit wird, soweit noch nicht geschehen, die Messstelle entsprechend der DIN 1988 angepasst, d.h. es wird ein Abstellhahn vor und ein Abstellhahn hinter der Uhr eingebaut, sowie ein Wasserzählerbügel und ein Rückflussverhinderer montiert. Die durchzuführenden Arbeiten sind für die Grundstückseigentümer kostenlos.

Selbstverständlich werden unsere Mitarbeiter, die sich entsprechend ausweisen können, die vorgegebenen Hygienevorschriften einhalten und insbesondere eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wir bitten die Hauseigentümer bzw. Mieter, den Monteuren den ungehinderten Zugang zum Wasserzähler zu ermöglichen und den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

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Kontrollarbeiten an Tiefbrunnen

Mit einer Durchschnittsförderleistung von rund 235.000 m³ pro Jahr stellen die drei Tiefbrunnen im Versorgungsgebiet Hachenburg eine wichtige Rolle der Trinkwasserversorgung dar.

Durch den langen und heißen Sommer und dem stark rückläufigen Quellwasservorkommen wurden diese drei Tiefbrunnen in 2020 außergewöhnlich stark beansprucht.

Der Tiefbrunnen 5 in Hachenburg wurde mittels TV-Untersuchung Anfang Mai 2021 einer Zustandskontrolle unterzogen. Solche turnusmäßigen Kontrollen sind vor allem nach hoher Beanspruchung immens wichtig. Nach der Zustandskontrolle zeigte sich, dass die im Brunnen befindlichen Filterschlitze, über die das Grundwasser zur Unterwasserpumpe gelangt, teilweise leicht durch Eisen- und Manganrückstände verschlossen sind.

Eine Regenerierung – hierunter versteht man eine Reinigung der Filterschlitze und der Brunnenwände – muss hier noch nicht erfolgen, zeichnet sich aber für die nächsten Jahre ab.

Eine solche Regenerierung hat der Tiefbrunnen in Merkelbach bereits hinter sich.

Nach der erfolgreichen Regenerierung zeigte sich, dass die Rohwasserförderleistung erheblich gesteigert und die dortige Versorgungssicherheit verbessert werden konnte.

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Am 1. Mai ist "Mähfreiertag"

Wir starten in ein Mähfreien Mai und beteiligen uns an der Aktion der Gartenakademie RLP und der DGG1822 e.V.

Der Frühling kommt, die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und eigentlich beginnt auch die klassische Mähsaison. Dagegen möchte die Aktion ein Zeichen setzen, frei nach der Gleichung:

Mai Minus Mähen = Vielfalt!

Denn jede Blüte zählt!

Das ganze steht im Zusammenhang mit einer Mitmachaktion der Initiatoren, die sich an der Aktion aus Großbritannien orientiert. Dort zeigt sich an den Erfolgen der letzten "NoMowMay", dass schon mit kleinen Maßnahmen die Natur unterstützt werden kann. „Etwas mehr Wildheit wagen“ lautet die Botschaft, denn ein Mehr an Blüten bedeutet ein Viel-Mehr an Artenvielfalt im Garten. Die Idee von „Mai Minus Mähen“ ist, die Mähintervalle zu strecken und Teile des Rasens nur noch einmal pro Monat zu mähen. Zudem können Sie an wenig begangenen Stellen ungemähte Flecken mit Gras und Blütenpflanzen stehen lassen.

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Dürremonitor Deutschland

gemessen am 10. Januar 2021

Zum #weltwassertag am 22. März möchten wir mit dem Dürremonitor des UFZ noch einmal deutlich machen, wie wichtig eine Energiewende ist.

Wasser bedeutet seit jeher Leben. Knappheit führt oft zu Konflikten und verunreinigtes Wasser zu Krankheit oder sogar Tod. Wertvolle Ressourcen wie Wasser gehören daher in die öffentliche Hand.

Für uns sind Wasser- und Naturschutz eins, auch bei der Versorgung - an 365 Tagen im Jahr.

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Das Projekt thermische Klärschlammverwertung

interkommunale Zusammenarbeit

Aufgrund der Änderungen der Klärschlamm- und der Düngeverordnung im Jahr 2017 wurde die bis dahin überwiegend landwirtschaftliche Verwertung des anfallenden Klärschlamms massiv erschwert. Daneben soll bis zum Jahr 2032 eine Phosphorrückgewinnung aus den Klärschlämmen erfolgen. Ein massiver Anstieg der bisherigen Entsorgungskosten war damals zu befürchten und hat sich in der Folge auch bewahrheitet.

Die Verbandsgemeinden des Landkreises Altenkirchen und der Abwasserverband Hellertal wollten aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklung keine Zeit verlieren und begannen im gleichen Jahr mit der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten. Unter den Prämissen Entsorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kam, auf der Grundlage einer sog. Machbarkeitsstudie im Jahr 2018, letztendlich nur noch die thermische Klärschlammverwertung (Verbrennung) unter eigener Regie auf dem Betriebsgelände der Kläranlage Muhlau in Wallmenroth infrage.

Zur Verwirklichung dieses Projekts im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit wurde von den beteiligten Körperschaften am 21.05.2019 die „Kommunale Klärschlammverwertung Region Altenkirchen GmbH“ (KKV AK) gegründet. Nach entsprechenden Vorplanungen und Abstimmungen erfolgte im Jahr 2020 die Ausschreibung in Form eines sog. Wettbewerblichen Dialogs, der im November erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das wirtschaftlichste Angebot reichte die Fa. WERKSTÄTTEN heating-systems GmbH aus Nordhorn ein. Bei dem angebotenen Verfahren handelt es sich um eine Klärschlammtrocknung mit Paddeltrocknern und nachgeschalteten Drehrohrkesseln zur thermischen Behandlung.

Die Investitionssumme beläuft sich auf rd. 12,5 Mio. EUR. Die Auftragsvergabe erfolgte durch die Gesellschafter der KKV AK GmbH am Donnerstag, dem 3. Dezember, im Ratssaal des Rathauses in Altenkirchen. Vorbehaltlich der notwendigen Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz soll die Anlage im Jahr 2023 den Betrieb aufnehmen.

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Klärschlamm-Verwertung im Nachbarlandkreis

voraussichtlich ab 2023

Die Aktivitäten innerhalb des Landkreises Altenkirchen blieben auch den Nachbarkommunen nicht verborgen, die von der gleichen Problematik betroffen sind. Der verfolgte Lösungsansatz der „Altenkirchener“ für die Klärschlammkrise fand auch bei den Nachbarn Anklang und es kam zu entsprechenden Kontakten und intensiven Gesprächen, die letztendlich in der Aufnahme weiterer Partnerkommunen in die KKV AK GmbH mündeten.

Die Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters aus dem Westerwaldkreis sowie die Gemeinde Windeck aus NRW vervollständigen die Zweckgemeinschaft. Die offizielle Aufnahme wurde in der Gesellschafterversammlung notariell vollzogen.

Somit werden nach dem mehrheitlichen Votum des Verbandsgemeinderates Hachenburg – voraussichtlich ab 2023 – auch die Klärschlämme der Kläranlagen der VGWE Hachenburg in der thermischen Verwertungsanlage an der Kläranlage Muhlau mitbehandelt. Rund 2.000 t Originalsubstanz pro Jahr, demnach rund 12 % der insgesamten Klärschlammmenge, tragen die Klärschlämme der derzeitigen zwölf Kläranlagen zum Stoffstrom bei.

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Frostschutz für die Wasserleitung

So können Schäden und Kosten vermieden werden

Wenn die kalte Jahreszeit näher rückt und rund ums Haus alles winterfest gemacht wird, sollte man die Leitungen und Installationen der Trinkwasserversorgung stets einbeziehen! Viele Frostschäden können schon mit wenigen Handgriffen und der nötigen Aufmerksamkeit vermieden werden.

Reparaturkosten zu gehen zu Lasten der Anschlussnehmer*innen

Alle Kosten, die durch Frostschäden an Wasserzählern und Wasserleitungen entstehen, müssen vom Anschlussnehmer getragen werden. Unser Rat zum Schutz der Wasserleitungen bei Frostgefahr:

  • Beschädigte Fensterscheiben und schlecht schließende Kellertüren sofort instand setzen.
  • Türen und Fenster in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzähler immer geschlossen halten.
  • Wasserzähler und freiliegende Rohre in frostgefährdeten Räumen mit wasserabweichenden Isolierstoffen umhüllen.
  • Nie gefrorene Wasserleitungen mit der Lötlampe oder offenen Feuer auftauen.

Besonders bei unfertigen Neubauten sollten diese Empfehlungen beachtet werden. Gerade die letzten Jahre haben gezeigt:
Es kommt zu vielen unnötigen Frostschäden an Wasserleitungen und Wasserzählern und damit vermeidbaren Kosten für die Hauseigentümer.

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Wasser ist die Basis unseres Lebens. Es stillt unseren Durst, findet Anwendung bei der Zubereitung unserer Nahrung und ist unersetzbar für unsere persönliche Hygiene. Wir drehen den Wasserhahn auf und erwarten einwandfreies, klares Trinkwasser.

Wir gewinnen unser Trinkwasser aus dem Grundwasser durch regionale Brunnen und Quellen. Das Grundwasser wird durch versickernde Niederschläge angereichert. Durch die vielen Bodenschichten wird es gereinigt und ist letztendlich zum Verzehr geeignet.

In den letzten Jahren hat sich die Grundwasserneubildung in Folge abnehmender Regenfälle sowie ansteigender Temperaturen deutlich reduziert. Das Wasserdargebot sowie die Grundwasserstände
sinken und wirken sich direkt auf unser Leben aus.

BUNDESWEIT VERBRAUCHEN WIR TÄGLICH RUND 130 LITER TRINKWASSER PRO PERSON

Diese Wassermangelsituation wurde uns allen Anfang August 2020 dramatisch vor Augen geführt, als die Verbandsgemeindewerke Hachenburg gezwungen waren in den sozialen Medien zum sofortigen Wassersparen aufzurufen.

Damit die Wasserversorgung in den kommenden Jahren nicht erneut an ihre Grenzen stößt, arbeiten wir bereits mit Hochdruck an den unterschiedlichsten Lösungen.

Helfen Sie uns und versuchen Sie möglichst wenig Wasser zu verschwenden.

Selbst kleine Veränderungen im Haushalt sind in hohem Maße wichtig. Mit einfachen Mitteln kann sowohl (Warm-) Wasser als auch Energie gespart und dadurch sowohl ein finanzieller Vorteil erreicht als auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Mit 14 % trägt die Warmwassererzeugung wesentlich zum Energieverbrauch eines Haushaltes bei. Auch im Garten ergeben sich Einsparmöglichkeiten, denn zur Gartenbewässerung muss nicht zwingend Trinkwasser genutzt werden. Je nach Gartengröße gibt es hier sogar ein hohes Einsparpotential.

WIR SIND VERPFLICHTET RESSOURCEN- UND WASSERBEWUSST ZU LEBEN

Häufig werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg kontaktiert, wenn sich Ungereimtheiten hinsichtlich der Wasserverbrauchsmenge ergeben.

Dies geschieht nicht nur nach der alljährlichen Wasserzählerablesung und demnach nach der Bescheidzustellung, sondern auch oftmals innerhalb des Abrechnungsjahres.

Wasserverbrauch im Jahresdurchschnitt:
40-45 Kubikmeter Pro Person

Vermeiden Sie Wasserverlust

Ein Haushalt mit beispielsweise zwei Personen sollte demnach nicht über 90 Kubikmeter Trinkwasser im Jahr verbrauchen. Der Durchschnitt wird jedoch oft überschritten. Kleinere Leckagen in der Hausinstallation, besonders bei Toilettenanlagen, sind hierbei oftmals die Übeltäter und Verursacher der Mehrkosten.

Ein Rinnsal in der Toilettenanlage/Spülkasten kann schon mehrere Kubikmeter Mehrverbrauch im Jahr zur Folge haben. Oftmals ist der Rinnsal kaum zu erkennen. Auch betroffen ist die Nachspeisung von Regenwassernutzungsanlagen. Die eingebauten Schwimmerschalter können defekt sein und die Nachspeisung nicht stoppen. So fließen viele Kubikmeter Trinkwasser ungehindert in die Kanalisation. Dies verursacht enorme Mehrkosten.

Ein wachsames Auge auf den Wasserzähler

Hilft uns und Ihnen, beim Schutz des Lebensmittels Nr.1

Kontrollieren Sie mehrfach im Jahr den Wasserzähler, Die Flügelräder auf Ihrem Wasserzähler dürfen sich ohne Abnahme über die Armaturen auch nicht drehen. Drehen sich die kleinen Flügelräder, liegt eine Leckage/Undichtigkeit vor, deren Ursache Sie nachgehen sollten.

Notieren Sie sich in regelmäßigen Abständen den Wasserzählerstand. Der Abgleich mit vergleichbaren Zeiträumen kann Ihnen Anhaltspunkte für Leckagen liefern. Kontaktieren und beauftragen Sie bei Bedarf ein Installateurunternehmen.

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Wasser und Wärme werden zuverlässig geliefert

Auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Kritische Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise die Wasser- und die Energieversorgung aber auch die Abwasserbeseitigung - allesamt Kernelemente der Daseinsvorsorge - gilt es stets aufrecht zu erhalten. Die VG-Werke Hachenburg stellen ihr Können auch in Zeiten der Corona-Krise unter Beweis und erledigen routiniert ihre Aufgaben.

Bereits vor Wochen wurden individuelle Handlungs- und Notfallpläne erarbeitet und zügig in die Tat umgesetzt. Wie im privaten Umfeld, so spielt die Einschränkung der sozialen Kontakte untereinander auch im Berufsalltag eine wichtige Rolle. Schließlich gilt es, für die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen im größtmöglichen Umfang einzustehen. Für die Werkleitung war es von Beginn an wichtig, die Anregungen der Beschäftigten hierbei stets im Blick zu haben, denn jeder Einzelne von ihnen leistet - oft auch hinter den Kulissen und auf sich alleingestellt - einen mit hoher Verantwortung verbundenen Job.

Übrigens: auch das DRK-Krankenhaus in Hachenburg vertraut bereits im zehnten Jahr auf die zuverlässige Bereitstellung von Wärme und Strom aus den werkeeigenen Anlagen vor Ort und auch das Gebäude, in dem die Corona-Ambulanz des Kreisgesundheitsamtes seit wenigen Tagen ihrer wichtigen medizinischen Aufgabe nachkommt, deckt seinen vollständigen Wärmebedarf aus dem hiesigen Nahwärmenetz.

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Moderne Infrastruktur leistet wichtige Hilfe

Das Werke-Team bedient sich bei der Aufgabenerledigung einer Reihe von Prozess- und Managementsystemen, die im letzten Herbst mit der Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems für den Eigenbetrieb eine weitere wichtige Hürde genommen hat. Im papierlosen Arbeiten erkennen die Werke vor allem in Zeiten der mobilen Datennutzung und der auch vor Corona schon ermöglichten Arbeit im Homeoffice ihr Alleinstellungsmerkmal. Hier läuft alles digital und dennoch persönlich, denn individuelle Workflows sorgen für den reibungslosen und passgenauen Geschäftsbetrieb.

Klimaschutz ist und bleibt uns wichtig

Auch im Windschatten einer weltweiten Krise

Das seit Jahrzehnten die hiesige Politik prägende und sehr erfolgreiche Handeln rund um Klima-schutz und Energieversorgung darf auch im Windschatten einer Krise, die sich weltweit ausbreitet, nicht nachlassen.

Wenn wir in der Klimapolitik nicht weiter umsteuern und die Emissionen deutlich reduzieren, steht uns auch dort eine Krise bevor. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht so akut ausfällt wie die Corona-Krise.

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Wasserversorgung weiter optimiert

Wasser marsch!

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg haben in einer Bauzeit von lediglich zwei Monaten auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern eine neue Wasserleitung zwischen der Stadt Hachenburg und der Pumpstation in Müschenbach errichtet und rechtzeitig zu den hochsommerlichen Tagen Anfang August in Betrieb genommen.

Über diese Leitung kann der in Müschenbach und Astert, wie auch anderorts, gestiegene Bedarf an Trinkwasser gedeckt werden. Die rückläufige Quellschüttung aufgrund der niedrigen Grundwasserstände hat ebenfalls zum kurzfristigen Bau dieser Leitung beigetragen, über die bis zu 60 m³ pro Stunde umverteilt werden können.

Die VGWE bedanken sich allen Beteiligten

Besonders bei Familie Haas und den Anliegern im Bereich des Hof Kleeberg sowie der Ortsgemeinde Hattert für ihre Unterstützung und ihr Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

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Energieverbrauch der Kläranlagen wird unter die Lupe genommen

Förderung für Potentialstudien bewilligt

Die Verbandsgemeindewerke werden für die Kläranlagenstandorte in Limbach und Mudenbach zwei Potentialstudien erstellen, die den Energieverbrauch analysieren sollen und Einsparmaßnahmen entwickeln. Die Kläranlagen sind Versorgungseinrichtungen, die immer im Betrieb sind und dafür viel Energie benötigen. Da hier aus Kosten- und Klimaschutzgründen Einsparungen besonders ins Gewicht fallen, freuen sich die VGWE besonders über die Förderung des Bundesumweltministeriums, das extra für die Potentialstudien ein Förderprogramm ausgewiesen hat.

Die beiden Vorhaben mit den Titeln "Potentialstudie zur Aufdeckung energetischer Einsparpotentiale der Kläranlage Limbach bzw. Mudenbach" sollen bis zum 30.11.2020 abgeschlossen sein und Grundlage für spätere Maßnahmenumsetzungen aufzeigen. Sie werden unter den Förderkennzeichen 03K1159 und 03K11570 geführt.

Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert, mit der das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte initiiert und fördert, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Offene Fragen zu aktuellen Themen?

Wir antworten gerne!

Und das nicht nur zum Thema Corona. Auch bei Fragen oder Interesse zu allen anderen Bereichen und Aufgaben der Verbandsgemeindewerke Hachenburg. Wir freuen uns auf den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Hachenburg. Nutzen Sie dazu auch gerne unsere Social-Media Angebote!

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