Trinkwassernutzung auf Rekordniveau

An die Bürger der Verbandsgemeinde Hachenburg

Trinkwasserversorgung stößt an ihre Grenzen

Die lange Trockenheit seit April auf der einen Seite und ein nie dagewesener Wasserverbrauch auf der anderen Seite haben die Verbandsgemeindewerke Hachenburg in den letzten Tagen an die Grenzen des Machbaren geführt.

Die in den vergangenen Jahren vielfach errichteten Verbindungsleitungen, womit weite Teile der Verbandsgemeinde Hachenburg vernetzt wurden und das um 1.000 m³ erhöhte Speichervolumen in Hachenburg, von wo aus weitere Ortsgemeinden mitversorgt werden können, haben mit dazu beigetragen, dass es - wenn auch grenzwertig - für Mensch und Tier in ausreichendem Umfang Wasser gab.

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Bewusster und sorgsamer verbrauchen

Wir sind auf der letzten Rille gefahren, das sollte sich nicht wiederholen“ so Bürgermeister Peter Klöckner und Werkleiter Marco Dörner. Nur durch das ebenso umsichtige wie zügige Handeln konnte Wassermeister Klaus Pfeifer mit seinem Team der so nicht vorhersehbaren Situation begegnen.

Damit die Trinkwasserversorgung aufrechterhalten werden kann, fordern wir alle auf, verantwortungsbewusst und sparsam mit dem Lebensmittel Nr. 1 umzugehen. Garten- und Rasenbewässerungen mit Trinkwasser sollten ebenso unterbleiben, wie großzügige Reinigungsarbeiten am Haus, Hof oder dem Auto. Auch der Pool-Trend - zweifelsohne eine willkommene Erfrischung, die in vielen Gärten Einzug gehalten hat - stellt für die Wasserversorger eine Herausforderung dar, die es zuvor nicht in diesem Umfang gab. Die Verantwortlichen wiederholen ihren Appell an die Bevölkerung, sich auf den unbedingt notwendigen Wasserverbrauch zu beschränken. Sollte auch weiterhin keine merkliche Entspannung eintreten, behalten die Verbandsgemeindewerke Hachenburg sich ausdrücklich vor, Entnahmeverbote auszusprechen.

Bewässern von Garten und Grünanlage, eine Fahrzeugwäsche, eine Füllung des heimischen Pools

Unser Verständnis für solche Arten des Wasserverbrauchs. Nur bitte nicht in Zeiten wie diesen.

Dramatische Folgen durch Dürresommer

Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg arbeiten mit Nachdruck und viel Feingefühl an der jederzeitigen Sicherstellung der Wasserversorgung. Intakte Leitungen und möglichst viel Wasservorratsvolumen sind das eine, aber ein um deutlich mehr als 50 % rückläufiges Grundwasserangebot können wir nicht beeinflussen.

Der Klimawandel und der damit einhergehende Temperaturanstieg zeigen einmal mehr eindrucksvoll, wohin die Reise geht. Einen weiteren Anstieg der Durchschnittstemperaturen gilt es zu vermeiden, denn dieser hätte, so zeigen es die letzten drei Dürresommer und vor allem das Wochenende Anfang August, dramatische Folgen. Auch hier ist jeder von uns gefragt, etwas dagegen zu tun.

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