Trinkwassernutzung auf Rekordniveau

An die Bürger der Verbandsgemeinde Hachenburg

Eine eindringliche Bitte beim Umgang mit Trinkwasser

Auch in diesem Jahr gilt es den eigenen Wasserbedarf kritisch zu hinterfragen.

Nachdem die Verbandsgemeindewerke Hachenburg bereits im Hitzesommer 2018 an die Bürgerinnen und Bürger appelliert hatten, den eigenen Trinkwasserverbrauch mit der nötigen Verantwortung im Auge zu behalten und nach Möglichkeit zu reduzieren, veranlassen uns aktuelle Prognosen diese eindringliche Bitte zu wiederholen.

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Bewusster und sorgsamer verbrauchen

Der in den hiesigen Regionen relativ niederschlagsarm ausgefallene Winter sowie das Frühjahr konnten nur wenig zur Grundwasserneubildung beitragen.

Wir schöpfen unseren Trinkwasservorrat zu 40 % aus Quellen, die zunehmend auf Witterungseinflüsse reagieren. Hingegen zeigen sich die 13 Tiefbrunnen noch stabil und liefern in Ergänzung zum wichtigen überörtlichen Wasserbezug einen sicheren Beitrag zur Trinkwasserversorgung.

Die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage führten in machen Versorgungsbereichen nahezu zu einer Verdopplung der täglichen Trinkwasserabgabe. Gleichzeitig gehen die nutzbaren Trinkwassermengen zurück.

Bewässern von Garten und Grünanlage, eine Fahrzeugwäsche, eine Füllung des heimischen Pools

Unser Verständnis für solche Arten des Wasserverbrauchs. Nur bitte nicht in Zeiten wie diesen.

Drohende Nutzungsbeschränkungen und Entnahmeverbote

So ist es beispielsweise im Versorgungsbereich Müschenbach und Astert dem überörtlichen Verbund an das Netz in Hachenburg zu verdanken gewesen, dass wir nicht Nutzungsbeschränkungen oder gar Entnahmeverbote aussprechen mussten.

Wäre es zu einem Feuerwehreinsatz mit einem zusätzlichen Löschwasserbedarf gekommen, hätte die dortige Trinkwasserversorgung vermutlich nicht mehr aufrechterhalten werden können.

Diese Situation wird sich bei weiterhin ausbleibenden Niederschlägen - ein kurzes, wenn auch heftiges Sommergewitter bringt hier allenfalls gefühlt eine kleine Abkühlung - einhergehend mit dem hohen Trinkwasserverbrauch weiter verschärfen und auch andere Versorgungsbereiche umfassen.

Eigentlich sollte es ein Selbstverständnis sein. Nichts desto trotz möchten wir im Interesse einer weiterhin zuverlässigen Versorgung an alle Einwohner, Familien und Unternehmen der Verbandsgemeinde appellieren, den eigenen Trinkwasserbedarf kritisch zu hinterfragen und auf das Nötigste zu reduzieren, damit Mensch und Tier auch in Zukunft ausreichend mit Trinkwasser versorgt werden können.

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